LippeMündungsraum-Übersichtskarte (Gebietskulisse)

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Mit einer Länge von 6 km erstreckt sich das rechtsrheinische Gebiet des LippeMündungsraumes auf die Städte Wesel, Voerde und die Gemeinde Hünxe. Diese Gebietskörperschaften, ebenso wie der Kreis Wesel und die Stadt Dinslaken, sind Gesellschafter der Rhein-Lippe-Hafen GmbH, deren Hauptaufgabe die Entwicklung des LippeMündungsraumes ist.

Der LippeMündungsraum mit seiner hervorragenden Verkehrsinfrastruktur, seiner zentralen geographischen Lage und seinem vielseitigen Flächenangebot läßt keine Investorenwünsche offen.

Verkehrstechnisch grenzt der LippeMündungsraum unmittelbar an die überregional bedeutenden Nord-Süd-Achsen BAB A3 und A57 und damit gleichzeitig an die Ost-West-Achse A40. Hierdurch besteht nicht nur eine optimale Verbindung zum dicht besiedelten Ruhrgebiet, sondern zu ganz Deutschland ebenso wie zu den Nachbarstaaten Niederlande und Belgien. Zu Wasser ist der LippeMündungsraum über den Hafen Emmelsum, den Rhein-Lippe-Hafen, den Stadthafen Wesel, den Wesel-Datteln-Kanal und dem Rhein mit dem europäischen Wasserstraßennetz sowie mit dem Hafen Rotterdam als Seehafen verbunden. Die Kreisbahn Hafen Emmelsum verbindet den Raum mit dem bundesweiten Schienennetz der Deutschen Bahn AG und somit zu allen anderen europäischen Wirtschaftsräumen. Die Großflughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn sind schnell und einfach erreichbar. Der LippeMündungsraum ist somit logistischer Dreh- und Angelpunkt mit den besten Zukunftsaussichten, da hier die Verkettung von Bahn, Binnenschiff und LKW im Kombi-Verkehr direkt umzusetzen ist . Hier ansässige Unternehmen mit den Schwerpunkten Distribution und Logistik können die günstige und von den Seehäfen schnell erreichbare Lage der oben genannten Binnenhäfen und den daraus resultierenden Zeitvorteil gegenüber stromaufwärts gelegenen Häfen für die Verteilung „ihrer Güter" bereits entsprechend verwenden.

Im LippeMündungsraum stehen sofort verfügbare, zusammenhängende Freiflächen für die Ansiedlung von Distributions- und Branchenlogistikzentren zur Verfügung. Erfolgreiche Unternehmen (u.a. SAPPI -Zellstoff/Papier-) haben sich bereits 1997/1998 angesiedelt und nutzen effekitv die Möglickeiten trimodaler Verkehre.